Tage des Verlassenwerdens Elena Ferrante

Von: Ferrante, Elena 1943- [Verfasser].
Mitwirkende(r): Nattefort, Anja [Übersetzer].
Materialtyp: materialTypeLabel  Computerdatei, 252 S. Verlag: Berlin Suhrkamp Verlag 2019 , Medientyp: ebook , EAN: 9783518757314, ISBN: 9783518757314.Themenkreis: Ehe/Beziehung | Belletristik & Unterhaltung > Romane & Erzählungen > Gesellschaft & PolitikGenre/Form: Belletristische DarstellungSchlagwörter: Bewältigung | Identitätsfindung | Frau | Trennung | Ehepaar | TurinZusammenfassung: Das schonungslose Psychogramm einer verlassenen Ehefrau, die sich mehr und mehr vernächlässigt und dem Wahnsinn entgegentreibt.Mehr lesen »Inhalt: Olga ist achtunddreißig und verheiratet, sie hat zwei Kinder, eine schöne Wohnung in Turin und ein Leben, das solide auf familiären Gewissheiten und kleinen Ritualen ruht. Seit fünfzehn Jahren führt sie eine glückliche Ehe. Zumindest denkt sie das. Bis ein einziger Satz alles zerstört. Der Mann, mit dem sie alt zu werden hoffte, ihr geliebter Mario, will nichts mehr von ihr wissen, er hat eine Andere, eine zwanzig Jahre Jüngere. Alleingelassen mit den Kindern und dem Hund fällt Olga in einen dunklen Abgrund, dessen Existenz sie vorher nicht einmal hat erahnen können. Was geht in einer Frau vor, die plötzlich vor den Trümmern ihrer Ehe steht? Einer Frau, die sich immer für ausgeglichen, stark und selbstbewusst gehalten hat? Elena Ferrante erzählt uns eine ganz alltägliche Geschichte als wortgewaltige Tragödie - davon, wie es ist, bei glasklarem Verstand in den Wahnsinn abzurutschen.Mehr lesen »Rezension: 1992 erregte Ferrante mit ihrer schonungslosen Schilderung italienischer Familienverhältnisse einiges Aufsehen. Der neue Roman ist das ebenso realistische Psychogramm einer verlassenen Ehefrau. Olgas Welt zerbricht, als ihr Mann sie nach langer Ehe plötzlich verlässt. Sie fühlt sich gedemütigt, beleidigt, von Eifersucht zerfressen, von obszönen Fantasien gequält. Sie vernachlässigt sich und die Kinder, kann sich nicht mehr beherrschen und treibt langsam in den Wahnsinn, bis der Schock der Selbsterkenntnis sie von ihren neurotischen Zwängen befreit. Ferrante erzählt schonungslos, oft rüde und fortschreitend unerträglich larmoyant. Während wir von jeder Gefühlsregung Olgas erfahren, bleiben die anderen Personen nur Staffage.Mehr lesen »
    Durchschnitt: 0.0 (0 Bewertungen)
Medientyp Heimatbibliothek Sammlung Signatur Status Fälligkeitsdatum Barcode Vormerkungen
Elektronisches Buch zum Download Elektronisches Buch zum Download Elektronische Bibliothek
eMedien Titel digital verfügbar ab dem 27.01.2020. Hier klicken zum Reservieren. Ausgeliehen 27.01.2020 00:00
Vormerkungen: 0

Powered by Koha